Donnerstag, 02.09 2010
Aarau (sda) Die Aargauer Lehrerinnen und Lehrer fodern vom Kanton mehr Verlässlichkeit, einen guten Arbeitsauftrag, mehr Lohn und Aufstiegschancen. Dies ergab eine Umfrage des Lehrerinnen- und Lehrerverbands (alv), die am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Jede zweite Lehprerson sei von jährlichen Schwankungen ihres Anstellungsgrades bedroht, heisst es in der alv-Mitteilung. Zudem sei der Teuerungsausgleich dermassen vernachlässigt worden, dass man heute real weniger verdiene als vor 20 Jahren.
Der Aargau müsse zudem das Lohnniveau anheben, damit die frisch ausgbildeten Lehrpersonen nicht in andere Kantone abwanderten. An der Umfrage beteiligten sich 2000 Lehrerinnen und Lehrer - rund ein Drittel aller aktiven alv-Mitglieder.
Diese Forderungen seien zentrale Punkte in den derzeit laufenden Verhandlungen mit dem Aargauer Regierungsrat über ein neues Lohndekret, sagte alv-Präsident Niklaus Stöckli auf Anfrage. Die Punkte seien Voraussetzungen für gute Lehrpersonen in den Schulen.